Presse
Walter Oexler Meister Klasse U 2009

 

Schwer was gebacken war was bei der zehnten Auflage des Festival ITALIA in Oschersleben. Zwar hinterließ auch hier die Großwetterlage ihre gewittrigen und schaurigen Spuren, doch insgesamt litten mehr Regenreifen im Trockenen als umgekehrt. Am nassesten war der Perfection Day am Donnerstag, doch zusätzliche Zeit am Abend und ein dicker Bonus für die Perfections am 27. und 30./31. 7. in Oschersleben sorgten doch für aufgehellte Minen. Am Freitag verdichtete sich nicht nur Italo-Gehalt des Starterfeldes, sondern auch das Blau am Bördehimmel, das bis zum späten Nachmittag anhielt. Profitieren konnte davon nur der, der seine Fahrkarte beizeiten gelöst hatte - vor Ort gab´s keine Plätze mehr, nicht mal mehr auf der Warteliste. Wer so ungewollt viel Zeit hatte, für den lohnte sich bereits ein ausgiebiges Schlendern durchs Fahrerlager, denn ein großer Teil der Maschinerie des Wochenendes parkte bereits im Fahrerlager und gab so einen saftigen Vorgeschmack auf die Startaufstellungen.
Besonders hoch ließ der Anblick die Herzen von Italo-und Donner-Fans schnellen, denn insbesondere ITALIA Classic sowie Sound of Thunder und Pro Thunder zeigten sich prächtig bestückt. Doch das ist das Schöne am Festival: das Gegeneinander auf der Rennstrecke ergänzt sich durch das Miteinander im Paddock. Hier wie da kommt zu interessanten Begegnungen, erfreulichen Szenen - und überraschenden Siegern. Im Prestige-Fight des Events, der Sound of Thunder, gab es gleich zwei davon: Mit Manni Kehrmann und Nina Prinz trugen sich gleich zwei neue Piloti in die Siegerlisten der Klasse ein, Jörg Dreisörner beschwerte der Köningswellen-Fraktion nach langer Zeit wieder einen Sieg in der classicBEARS, und auch Ulli Geier sorgte in der Pro Thunder 1 für die Überraschung des Sonntages dazu bei. Ab Samstag abend wurde der Juni wieder etwas freundlicher, und der Abend bekam eine ganz neue Stimmung: Bei Beinahe-Sonnenschein rollte die Italo-Pozession unter charakteristischem Donner um die Strecke, danach teilte sich das Fahrerlager auf in benzingeschwängerten Runden an langen Tischen vor den Boxen und die Abrock-Zunft, die bei "Savage Dream" teilweise mehrere T-Shirts durchschwitzte, bis ein ziemlich prächtiges Feuerwerk über der Arena den Abend ausklingen ließ.
Der Sonntag wurde überschattet von einem schweren Unfall im Rennen der ThunderBEARS. Erst gegen Abend kam eine erste Entwarnung aus der Klinik, so daß die Siegerehrungen etwas verhaltener ausfielen als gewohnt. Auf diesem Wege gute Genesungswünsche in die Uniklinik in Magdeburg! Der Anlaß zeigte aber auch auf, wie wichtig eine erstklassige organisatorische und medizinische Absicherung ist: Der Hubschrauber war sehr zeitnah zur Stelle, und mit einem minderwertigen, älteren Helm wäre der Schaden sicher schmerzlicher gewesen. Die längere Unterbrechung brachte den Zeitplan ein wenig ins Wanken, doch alle weiteren Rennen kamen zu einem spannenden wie glücklichen Ende. Mehr davon in den nächsten Tagen mit Rennberichten, Ergebnnissen und TV-Streams auf www.sportbikemasters.tv. sowie einer eigenen Festival-ITALIA-DVD zum Bestellen.

Nun zu den Berichten und Ergebnissen aus den Rennklassen:

 Italia Classic

 

Presseberichte

Der Rennstall, der für den MV AGUSTA Club Schweiz auf den Pisten unterwegs ist, will in der Internationalen Deutschen VfV-Meisterschaft auf den vorderen Plätzen ein gehöriges Wörtchen mitreden. Nach den umfangreichen Tests in Deutschland, mit denen das Team zufrieden war, steht nun der letzte Feinschliff für den scharfen Saisonstart an. Mit Charly Hodel aus Reinach, Andy Ruch aus Aesch hat der MV AGUSTA Club drei heiße Eisen in der VfV-Meisterschaft im Feuer. Zudem setzt der Club mit Erwin Naldi aus Muttenz und Max Zaugg zwei erfahrene Fahrer ein.
Dennoch gibt Andy Ruch das klare Saisonziel seines Teams aus: „Wir wollen den Titel in der Internationalen Deutschen VfV-Meisterschaft holen.” Mit der Fahrerkombination Ruch / Hodel seien die Voraussetzungen dafür günstig. Zu Charly Hodel, der zusammen mit Max Zaugg und Erwin Naldi wieder frisch eingestiegen war, sagte der Teamchef: „Ich hatte Charly schon einige Zeit beobachtet. Er hat dann Ende 2001 bei uns getestet.
Ich glaube, er hat das Zeug dazu, ganz vorn mit dabei zu sein.
Mit Max, Erwin und ihm haben wir wieder eine sehr gute Paarung.”
Das MV AGUSTA Swiss Racing Team will auch in seiner zehnten Saison im Rennsport natürlich wieder Erfolg haben. Dafür wurde schon im Vorfeld alles getan, auch in ungezählten Testkilometern hieß es für Fahrer, Ingenieure und Mechaniker des MV AGUSTA Swiss Racing Teams, die Suche nach Zehntel- und Hundertstelsekunden optimal zu gestalten.

„Wir sind auf einem gutem Weg”, sagt Andy Ruch, der selbst unter anderem einmal VfV-Meister war und auch im vergangenen Jahren viele Siege eingefahren hat. Das will er auch in dieser Saison, wenn er mit der MV AGUSTA insgesamt acht Rennen bestreitet. „Ich brauche das Renngefühl”, sagt Andy Ruch. „Natürlich hat die Arbeit für den Erfolg des Teams Vorrang. Dazu gehört auch, dass ich mich gründlich um die Organisation sowie die Betreuung unserer Sponsoren und Partner kümmere”, so Andy Ruch. „Besonders freue ich mich, dass auch in diesem Jahr mit Dunlop, Xeramic und Flexa-Plac drei wichtige Sponsoren dem Team weiter zur Verfügung stehen.”
Heiß aufs Fahren sind auch Charly Hodel und Walter Öxler. „Die Test waren ganz gut. Jetzt wird es aber Zeit, dass es endlich losgeht”, sagt Hodel. Er ist zuversichtlich für die neue Saison.
„Mein Ziel ist es, die VfV-Meisterschaft zu gewinnen. Aber dies ist auch immer mit etwas Glück verbunden, und ich wünsche mir, dass ich das auch haben werde. Ich gebe jedenfalls mein Bestes”, sagte Hodel der im achten Jahr bei MV AGUSTA Swiss Racing fährt. Er habe die Jahre zuvor richtig Spaß gehabt und fühle sich im MV AGUSTA Swiss Racing Team sehr gut aufgehoben. „Schon die Tatsache, dass ich auch in diesem Jahr in dem Team fahre, ist ein deutliches Zeichen.” Mit seinem Fahrerkollegen Walter Öxler kommt er gut zurecht.
Dass das auf Gegenseitigkeit beruht, bestätigte auch der Deutsche. „Ich habe Charly bei den Rennen kennen gelernt.
Wir sind auf einer Wellenlänge”, sagt Walter, der sich im
MV AGUSTA Swiss Racing Team schon geborgen fühlt. „Es wird hier sehr professionell gearbeitet.” Die Tests seien zufrieden stellend gelaufen. Es sei immer besser gegangen. „Ich nehme mir vor, in der Endabrechnung dieser Saison unter den besten drei Fahrern zu sein. Wenn der eine oder andere Sieg dabei herausspringt, bin ich nicht böse darüber”, betont Öxler.
Zudem setzt MV AGUSTA Swiss Racing Team mit Erwin Naldi und Max Zaugg zwei erfahrene Fahrer ein. „Ich glaube, mit beiden sind wir in der Lage, im vorderen Teil der Meisterschaft mitzufahren”, betont Teamchef Andy Ruch. „Beide haben bereits mehr als 2500 Testkilometer hinter sich. „Nun kommt der Endspurt in den Fahrzeugen.” Erwin Naldi bedankte sich am Freitag bei den Mechaniker und Ingenieuren. „Das ganze Team hat die jetzt anderthalb Monate Tag und Nacht gearbeitet. Dafür gebührt allen große Anerkennung. „Ich werde versuchen, das mit sehr guten Resultaten in den Rennen zurückzugeben.” Max Zaugg ergänzte: „Ich werde versuchen, in der Meisterschaft unter die besten zehn Fahrer zu kommen.”
(isch nid ganz ärnscht zneh)