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Schwer was
gebacken war was bei der zehnten Auflage des Festival ITALIA in
Oschersleben. Zwar hinterließ auch hier die Großwetterlage ihre
gewittrigen und schaurigen Spuren, doch insgesamt litten mehr
Regenreifen im Trockenen als umgekehrt. Am nassesten war der
Perfection Day am Donnerstag, doch zusätzliche Zeit am Abend und
ein dicker Bonus für die Perfections am 27. und 30./31. 7. in
Oschersleben sorgten doch für aufgehellte Minen. Am Freitag
verdichtete sich nicht nur Italo-Gehalt des Starterfeldes,
sondern auch das Blau am Bördehimmel, das bis zum späten
Nachmittag anhielt. Profitieren konnte davon nur der, der seine
Fahrkarte beizeiten gelöst hatte - vor Ort gab´s keine Plätze
mehr, nicht mal mehr auf der Warteliste. Wer so ungewollt viel
Zeit hatte, für den lohnte sich bereits ein ausgiebiges
Schlendern durchs Fahrerlager, denn ein großer Teil der
Maschinerie des Wochenendes parkte bereits im Fahrerlager und
gab so einen saftigen Vorgeschmack auf die Startaufstellungen.
Besonders hoch ließ der Anblick die Herzen von Italo-und
Donner-Fans schnellen, denn insbesondere ITALIA Classic sowie
Sound of Thunder und Pro Thunder zeigten sich prächtig bestückt.
Doch das ist das Schöne am Festival: das Gegeneinander auf der
Rennstrecke ergänzt sich durch das Miteinander im Paddock. Hier
wie da kommt zu interessanten Begegnungen, erfreulichen Szenen -
und überraschenden Siegern. Im Prestige-Fight des Events, der
Sound of Thunder, gab es gleich zwei davon: Mit Manni Kehrmann
und Nina Prinz trugen sich gleich zwei neue Piloti in die
Siegerlisten der Klasse ein, Jörg Dreisörner beschwerte der
Köningswellen-Fraktion nach langer Zeit wieder einen Sieg in der
classicBEARS, und auch Ulli Geier sorgte in der Pro Thunder 1
für die Überraschung des Sonntages dazu bei. Ab Samstag abend
wurde der Juni wieder etwas freundlicher, und der Abend bekam
eine ganz neue Stimmung: Bei Beinahe-Sonnenschein rollte die
Italo-Pozession unter charakteristischem Donner um die Strecke,
danach teilte sich das Fahrerlager auf in benzingeschwängerten
Runden an langen Tischen vor den Boxen und die Abrock-Zunft, die
bei "Savage Dream" teilweise mehrere T-Shirts durchschwitzte,
bis ein ziemlich prächtiges Feuerwerk über der Arena den Abend
ausklingen ließ.
Der Sonntag wurde überschattet von einem schweren Unfall im
Rennen der ThunderBEARS. Erst gegen Abend kam eine erste
Entwarnung aus der Klinik, so daß die Siegerehrungen etwas
verhaltener ausfielen als gewohnt. Auf diesem Wege gute
Genesungswünsche in die Uniklinik in Magdeburg! Der Anlaß zeigte
aber auch auf, wie wichtig eine erstklassige organisatorische
und medizinische Absicherung ist: Der Hubschrauber war sehr
zeitnah zur Stelle, und mit einem minderwertigen, älteren Helm
wäre der Schaden sicher schmerzlicher gewesen. Die längere
Unterbrechung brachte den Zeitplan ein wenig ins Wanken, doch
alle weiteren Rennen kamen zu einem spannenden wie glücklichen
Ende. Mehr davon in den nächsten Tagen mit Rennberichten,
Ergebnnissen und TV-Streams auf
www.sportbikemasters.tv.
sowie einer eigenen Festival-ITALIA-DVD zum Bestellen.
Nun zu den Berichten und Ergebnissen aus den Rennklassen:
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Presseberichte
Der Rennstall, der für den MV AGUSTA Club Schweiz auf den Pisten unterwegs ist,
will in der Internationalen Deutschen VfV-Meisterschaft auf den vorderen Plätzen
ein gehöriges Wörtchen mitreden. Nach den umfangreichen Tests in Deutschland,
mit denen das Team zufrieden war, steht nun der letzte Feinschliff für den
scharfen Saisonstart an. Mit Charly Hodel aus Reinach, Andy Ruch aus Aesch hat
der MV AGUSTA Club drei heiße Eisen in der VfV-Meisterschaft im Feuer. Zudem
setzt der Club mit Erwin Naldi aus Muttenz und Max Zaugg zwei erfahrene Fahrer
ein.
Dennoch gibt Andy Ruch das klare Saisonziel seines Teams aus: „Wir wollen den
Titel in der Internationalen Deutschen VfV-Meisterschaft holen.” Mit der
Fahrerkombination Ruch / Hodel seien die Voraussetzungen dafür günstig. Zu
Charly Hodel, der zusammen mit Max Zaugg und Erwin Naldi wieder frisch
eingestiegen war, sagte der Teamchef: „Ich hatte Charly schon einige Zeit
beobachtet. Er hat dann Ende 2001 bei uns getestet.
Ich glaube, er hat das Zeug dazu, ganz vorn mit dabei zu sein.
Mit Max, Erwin und ihm haben wir wieder eine sehr gute Paarung.”
Das MV AGUSTA Swiss Racing Team will auch in seiner zehnten Saison im Rennsport
natürlich wieder Erfolg haben. Dafür wurde schon im Vorfeld alles getan, auch in
ungezählten Testkilometern hieß es für Fahrer, Ingenieure und Mechaniker des MV
AGUSTA Swiss Racing Teams, die Suche nach Zehntel- und Hundertstelsekunden
optimal zu gestalten.
„Wir
sind auf einem gutem Weg”, sagt Andy Ruch, der selbst unter anderem einmal
VfV-Meister war und auch im vergangenen Jahren viele Siege eingefahren hat. Das
will er auch in dieser Saison, wenn er mit der MV AGUSTA insgesamt acht Rennen
bestreitet. „Ich brauche das Renngefühl”, sagt Andy Ruch. „Natürlich hat die
Arbeit für den Erfolg des Teams Vorrang. Dazu gehört auch, dass ich mich
gründlich um die Organisation sowie die Betreuung unserer Sponsoren und Partner
kümmere”, so Andy Ruch. „Besonders freue ich mich, dass auch in diesem Jahr mit
Dunlop, Xeramic und Flexa-Plac drei wichtige Sponsoren dem Team weiter zur
Verfügung stehen.”
Heiß aufs Fahren sind auch Charly Hodel und Walter Öxler. „Die Test waren ganz
gut. Jetzt wird es aber Zeit, dass es endlich losgeht”, sagt Hodel. Er ist
zuversichtlich für die neue Saison.
„Mein Ziel ist es, die VfV-Meisterschaft zu gewinnen. Aber dies ist auch immer
mit etwas Glück verbunden, und ich wünsche mir, dass ich das auch haben werde.
Ich gebe jedenfalls mein Bestes”, sagte Hodel der im achten Jahr bei MV AGUSTA
Swiss Racing fährt. Er habe die Jahre zuvor richtig Spaß gehabt und fühle sich
im MV AGUSTA Swiss Racing Team sehr gut aufgehoben. „Schon die Tatsache, dass
ich auch in diesem Jahr in dem Team fahre, ist ein deutliches Zeichen.” Mit
seinem Fahrerkollegen Walter Öxler kommt er gut zurecht.
Dass das auf Gegenseitigkeit beruht, bestätigte auch der Deutsche. „Ich habe
Charly bei den Rennen kennen gelernt.
Wir sind auf einer Wellenlänge”, sagt Walter, der sich im
MV AGUSTA Swiss Racing Team schon geborgen fühlt. „Es wird hier sehr
professionell gearbeitet.” Die Tests seien zufrieden stellend gelaufen. Es sei
immer besser gegangen. „Ich nehme mir vor, in der Endabrechnung dieser Saison
unter den besten drei Fahrern zu sein. Wenn der eine oder andere Sieg dabei
herausspringt, bin ich nicht böse darüber”, betont Öxler.
Zudem setzt MV AGUSTA Swiss Racing Team mit Erwin Naldi und Max Zaugg zwei
erfahrene Fahrer ein. „Ich glaube, mit beiden sind wir in der Lage, im vorderen
Teil der Meisterschaft mitzufahren”, betont Teamchef Andy Ruch. „Beide haben
bereits mehr als 2500 Testkilometer hinter sich. „Nun kommt der Endspurt in den
Fahrzeugen.” Erwin Naldi bedankte sich am Freitag bei den Mechaniker und
Ingenieuren. „Das ganze Team hat die jetzt anderthalb Monate Tag und Nacht
gearbeitet. Dafür gebührt allen große Anerkennung. „Ich werde versuchen, das mit
sehr guten Resultaten in den Rennen zurückzugeben.” Max Zaugg ergänzte: „Ich
werde versuchen, in der Meisterschaft unter die besten zehn Fahrer zu kommen.”
(isch nid ganz ärnscht zneh)
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